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Bauhaus Dessau
Walter Gropius gründete 1919, in Weimar, das staatliche Bauhaus - eine Architektur-, Kunst und Designschule, an welcher Künstler mit avantgardistischen Visionen experimentieren und eine neue Formensprache entwickeln konnten.
Bedeutende Künstler wie Lyonel Feininger, Johannes Itten, Josef Albers, Paul Klee (ab 1921), Wassily Kandinsky (ab 1922) und Oskar Schlemmer (ab 1921) arbeiteten als Lehrer, oder besser gesagt als Meister, am Bauhaus.
Nachdem sich 1924 die politische Lage in Thüringen geeändert hatte, kürzte die Regierung den Etat des Bauhauses um 50%. Politischer und finanzieller Druck der Thüringer Regierung veranlaßte den Meisterrat 1925 zu einem Umzug nach Dessau.

Das von Gropius entworfene Gebäude wurde im Dezember 1926 eingeweiht. Doch schon wenige Jahre später, die NSDAP gewinnt die Gemeinderatswahlen in Dessau, muss das Bauhaus wiederholt umziehen. Berlin-Steglitz war der neue Sitz des Bauhauses, welcher jedoch 1933 von den Nationalsozialisten zur Selbstauflösung gezwungen wurde.
Das Gebäude des Bauhauses in Dessau wurde in den letzten Kriegsjahren teilweise zerstört, und erst 1976 wieder rekonstruiert.
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